Category Archives: Persönlich

See.Feel.Cr(y)eate. Menschen, die ich nie vergessen werde.

Ihr Lieben,

 

zum zweiten oder dritten Mal versuche ich jetzt passende Worte für diesen Blogpost zu finden. Ich schreibe, lese, lösche wieder alles und fange von vorne an. Mache mir Gedanken und betrachte sie. Immer wenn’s persönlich wird, mache ich mich angreifbar. Immer wenn ich meine Meinung äußere, dann kann es sein, dass ich Dinge nicht so weit durchdacht und von allen Seiten betrachtet habe und dass man falsch verstanden werden könnte.

Ok, dann bin ich jetzt mal ein bisschen furchtlos.

 

Be yourself  . See.Feel.Create.

Ich möchte euch von drei Tagen erzählen, die viel mit mir persönlich gemacht haben.
Schon Wochen vorher aufgeregt und kribbelig, war ich ziemlich froh mit meinem lieben Kollegen Björn Wessel auf die dänische Insel Rømø reisen zu dürfen.
Allein über die Kilometer lange Brücke zu fahren, war wunderschön.
Wie eine Reise in eine andere Welt.
Das Zuhause für die nächsten drei Tage.

Wir waren die letzten, alle waren schon da. Erste Challenge für mich: Als Letzte in ein voll besetztes Haus gehen und überleben. Klappte.
Alle Menschen kennenlernen und irgendwie merken, dass ich alle mag.
Schon in der ersten Vorstellungsrunde ganz viel von sich Preis geben und es für gut befinden.

Mein Problem auf Workshops war des Öfteren, dass ich vor lauter Aufgeregtheit und Ehrfurcht gar nicht ich war, sondern irgendeine.

Auf Rømø war ich, ich und jeder war er selbst. Alle voll mit Zweifeln und Erfahrungen, die uns ausmachen.
Mit der eigenen Aufgabe, die viele von uns unser Leben lang begleiten wird.
Sergej, Björn und Jessy erzählten uns ihre Geschichte und rissen uns mit in Ihre Welt.
Das was diesen Workshop ausmachte, war nicht nur die Fotografie, es waren die Geschichten die wir alle jeden Tag erleben, der Gin, an dem wir uns festhielten, das Zusammensein, das Lachen und das Weinen.

 

Diese beiden verrückten, coolsten, Hochzeitfotografen-Typen auf der Welt, Björn & Sergej, nahmen sich Zeit für uns.

Jeden Abend/Nacht saßen die beiden mit uns in einem Vieraugengespräch zusammen.

Wir besprachen unsere Reportagen, unsere Ängste und wie wir uns weiter entwickeln können. Es ging nicht darum, wie die beiden arbeiten, es ging um uns. Wie finden wir unseren Weg? Wie gehen wir weiter?

Sie gaben alles von sich. Das war beeindruckend und ein großes Geschenk.

 

Ich wusste, dass dieser Workshop eine emotionale Nummer wird und dass wir an unsere Grenzen gehen werden. Aber hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich nach diesen drei Tagen ein positives, emotionales Wrack bin, dass jeden einzelnen Menschen vermisst, den es auf Rømø kennengelernt hat,
dann hätte ich denjenigen ganz eventuell für ein bisschen verrückt erklärt.

Was nehme ich mit aus dieser Zeit?

Wir, in unserer Hochzeitfotografenblase, liefern uns jeden Tag einem ständigen Vergleich aus. Durch Instagram und Facebook ist es einfacher denn je andere Fotografen zu sehen, Bilder zu feiern und sich mit anderen zu vergleichen. Fakt ist, ich werde nie so sein wie ein anderer Fotograf.
Ich kann imitieren, nachmachen und so weiter. Aber das kann dann nie wahrhaftig sein, weil das bin dann nicht ich.
Irgendwann würde sich Fotografieren wie ein Fremdkörper anfühlen, also alles andere als gut.
Wir haben den schönsten Beruf auf der Welt. Wir dürfen die Momente unserer Liebespaare fotografieren und den beiden so nah sein wie kein Zweiter.
Das ist ein Geschenk und genau darum geht es.

Wer bin ich?

Das was uns ausmacht, das sind unsere Erfahrungen, das was wir lieben, die Menschen, die uns umgeben.
Jeder von uns ist ein eigenständiger, kreativer, großartiger Mensch.
Wir müssen alle nur unsere Sprache finden und so sein wie wir sind.

-Vergleiche dich nicht mit anderen.

-Sei du selbst.

-Sei wild und frech und wunderbar.

-See.Feel.Create.

 

Danke an euch 19 großartige Menschen für diese drei Zaubertage.




 

New-York

Ihr Lieben,

wenn man zum ersten Mal von den Treppen des U-Bahn-Schachts auf die 5th Avenue tritt,
dann überkommt dich nur ein einziger Gedanke: Überwältigend!
Nie hätte ich gedacht, dass Häuser so hoch sein können und Straßen so lang.
Wir haben uns gefühlt als wären wir inmitten einer Filmszene.
An ursprünglich gesetzten Vorsätzen, wie dem Boykott von Starbucks, sind wir kläglich gescheitert.
Als New-York Anfänger brauchten wir erst einmal drei Tage um überhaupt ein bisschen anzukommen.

Nie werde ich wohl den Besuch bei Tiffanys vergessen. Auch wenn dieser jedes touristische Klischee bedienen sollte, ich fands großartig.
Wenn dir, obwohl du mit einem Rucksack bepackt, von Wind und Regen durchnäßt, die Frisur zerzaust und wuschelig, trotzdem
für ein paar Minuten ein bisschen das Gefühl vermittelt wird, dass auch du ein bisschen Audrey Hepburn bist – dann weißt du, du bist in New York.

New York ist wunderschön im Regen.
Tausend reflektierende Lichter überall und der Wasserdampf der aus den U-Bahnschächten heraufsteigt.
Ich freute mich sogar über ein Taxi, dessen Wasserstrahl mich voll erwischte als es durch eine große Pfütze fuhr.
Das ist also das Carrie Bradshaw Gefühl.

– Cream Cheese Bagel
– Coney Island
– DUMBO
– glitzernde Augen
– MOMA
– Central Park
–  sturzbachartige Regenschauer

Alles das ist New York.

Hier eine kleine New-York Bildsammlung.

 

Reisefotografie_USA_Indian Summer_03_Hotel

Wenn Fotografen verreisen.

Ihr Lieben,

schon auf meiner bis-30-Bucket-List stand: In die USA reisen.
Immer wieder fand ich irgendwelche Ausreden diesen einen Wunsch nicht zu verwirklichen: das Geld, keine Zeit, schlechtes Timing.
Doch dieser Wunsch ist immer geblieben.
Einmal den Indian Summer sehen, einmal New York.
Kurz vor der US-Wahl schafften wir es dann.

17 Tage USA – Teil Eins:
– Auto mieten
– Ostküste erkunden
– Übernachten wo es uns gefällt
– Treiben lassen
– Die White Mountains erkunden
– In einem Motel schlafen
Ein aufregender Weg stand uns bevor.
Wir starteten in New York am Flughafen JFK. Der allererste Eindruck: Wow, ist das alles groß hier!
Große Menschen – großer Flughafen – großes Auto.
Wir waren sehr froh, das wir diesem Großen erst einmal entfliehen konnten.
Raus aus der Stadt.
Ankommen und an das Land gewöhnen.
Acht Tage Indian-Summer.
Das waren acht Tage der Kontraste.
Noch nie in meinem Leben schlief ich in so großen Betten, sah ich so viel Armut,
so viel Reichtum, hab ich so schlecht gegessen und auch so gut.
Clinton – Trump.
Übergewicht – Diätwahn.
Diese Farben.
Dieser eine See.
Keine  Ahnung warum, aber hier wirkt alles intensiver – fast ein wenig verstörend.

 

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Unser nächstes Ziel war.
New-York – New York.
Auf in die Stadt, die niemals schläft – oder wenn man die eigenen Vorsätze konsequent bricht.
 

Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_14Moin ihr Lieben,

als Schwester einer Hochzeitsfotografin hat man es wirklich nicht einfach.
So passiert es des Öfteren das ich Familienmitglieder zu einem kleinen Shooting nötige.
Auch gerne an Weihnachten, der Bauch ist vollgegessen, man ist irgendwie ziemlich müde und
dann kommt da so eine Schwester an und möchte fotografieren.

Was soll ich sagen?

Manchmal da muss das dann aber auch einfach sein.
Das Licht war einfach genial.

Happy New Year…

Liebe Bine, lieber Alex. DANKE

 Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_13Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_12Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_11Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_10Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_9Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_8Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_7Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_6Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_5Winterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_4Smile_ Winterspaziergang_LiebespaarshootingWinterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers3in die selbe Richtung schauen_ Winterspaziergang_LiebespaarshootingWinterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers_2Home_ Winterspaziergang_LiebespaarshootingDoppelbelichtung_Black and White_ Winterspaziergang_LiebespaarshootingWinterliebe-Weihnachtsspaziergang_Hochzeitsfotografie_Hamburg_Frau-Siemers

 

Wenn Freundinnen heiraten. Lovestory in Black and White.

In den Vorgesprächen mit meinen Brautpaaren kommen wir immer auf das Thema: Was machen wir eigentlich, wenn es regnet? Jedes mal sage ich dann:  „Macht euch keine Sorgen. Wann gibt es denn im Sommer einen Tag, an dem
es die ganze Zeit regnet? Und im Übrigen ist Regen ganz toll! In französischen Filmen regnet es in Liebesszenen immer.“ Damit beruhige ich die beiden dann immer und mich selbst natürlich auch.

Dann kam der 25.06.2016. Ein Tag wie jeder andere und doch ein Tag, den ich nie vergessen werde. Meine Freundin Caro heiratete ihren Kai und wie sollte es anders sein: Es regnete. Den ganzen Tag. Ich muss gestehen, zwischendurch hatte ich ein wenig Schnappatmung. Dann fing ich an zu spielen.

Danke lieber Regen, dass du da warst. Du hast uns Zaubermomente geschenkt und eine der geilsten Partys, die ich jemals erleben durfte.

Liebe Caro, lieber Kai, Danke, dass ich euren wundervollen Tag, nicht nur als Fotografin, sondern auch als Freundin, begleiten durfte. So viel Liebe, Glück, Emotionen, so viel Ihr.

Liebst, Nicole